UMGEBUNGSBELASTUNGEN IM BLICK

Seminarreihe „Auf die Haltung kommt es an!“, Teil 3

Neue Arbeitsformen verdichten die Arbeit in den Betrieben. Die klassischen körperlichen Belastungsfaktoren bleiben bestehen und führen zu einer brisanten Überforderung der Beschäftigten. Beschäftigte in allen Arbeitsbereichen können von vielen Belastungsfaktoren berichten: trockene Luft im Winter, Hitze im Sommer, ständiger Geräuschpegel durch zu viele Arbeitsplätze im Raum und natürlich das lange, ununterbrochene Sitzen oder Stehen. Die im Rahmen der Neuordnung überarbeiteten Regelwerke enthalten dazu konkrete und nützliche Vorgaben. In diesem Seminar werden verschiedene Umgebungsfaktoren bei der Arbeit analysiert und mit Gestaltungshinweisen für eine Verbesserung der Situation versehen. Die Teilnehmenden lernen, wie sie die technischen Regeln mithilfe der Mitbestimmung im Arbeitsschutz nutzen können.

  • Methoden zur Gefährdungsbeurteilung von Umgebungsbelastungen
  • Gestaltungshinweise für die Faktoren Beleuchtung, Raumklima, Platzbedarf und Störung der Konzentration durch Geräuschbelastung
  • Inhalte der neuen ASR A 3.7 Lärm
  • Rechtsgrundlagen zur Arbeitsplatzgestaltung
  • Mitbestimmung des Betriebsrats und Durchsetzungsstrategien

KOOPERATIONSSEMINAR
Anmeldungen bitte direkt an Bildungskooperation Alb-Donau- Bodensee e. V., Wiesentalstraße 40, 88074 Meckenbeuren, Tel. 07542 937 80-0 info@biko-fn.de, www.biko-fn.de

Referent*innen

Matthias Holm
Dipl.-Ingenieur mit Fachrichtung Arbeitswissenschaft und ausgebildeter Berufspädagoge, Hannover

Matthias Holm ist am IGP Institut für Gesundheitsförderung und Personalentwicklung, Hannover tätig. Sein Beratungsschwerpunkt liegt dabei im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und in der Gesundheitsförderung. Als Sicherheitsfachkraft nach Arbeitssicherheitsgesetz berät er Unternehmen bei der Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung und entwickelt Instrumente zur Ermittlung psychischer Belastungen. Außerdem ist er Projektleiter im INQA-Forschungsprojekt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zum Thema „Integration der psychischen Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung“.