RATIONALISIERUNG IN DER DIGITALEN ARBEITSWELT

Industrie 4.0 und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit

Der Begriff „Industrie 4.0“ bezeichnet eine vierte industrielle Revolution, die in umfassendem Sinne die Digitalisierung von Wertschöpfungsketten ermöglichen soll. Die erste industrielle Revolution bestand in der Mechanisierung mit Wasser­- und Dampfkraft. Darauf folgte die zweite industrielle Revolution: Massenfertigung mithilfe von Fließbändern und elektrischer Energie. Daran schloss sich die dritte industrielle Revolution an, der Einsatz von Elektronik und IT zur weiteren Automatisierung wurde üblich. Das Seminar befasst sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesundheit von Beschäftigten und ermöglicht einen Überblick über die Handlungsmöglichkeiten von Betriebsräten. Mit Arbeitszeit, Datenschutz, Leistungsanforde­rungen, (De­-)Qualifizierung, Rationalisierungsschutz und nicht zuletzt ganzheitlichem Gesund­heitsschutz sind praktisch alle Handlungsfelder des Betriebsrats betroffen. Eine qualifizierte, effiziente und vorausschauende Organisation der Betriebsratsarbeit wird deshalb immer wich­tiger. Mehr denn je ist die Frage der aktiven strategischen Ausrichtung der Interessenvertretung in enger Verbindung sowohl mit der Belegschaft als auch mit einem überbetrieblichen Aus­tausch zu beantworten.

  • Potenziale, Chancen und Risiken
  • Auswirkungen in der Fertigung
  • Auswirkungen im Büro
  • Entgrenzung der Arbeit – Arbeiten ohne Ende
  • Prozess­- und maschinengesteuertes Arbeiten
  • Veränderungen der Arbeitsplätze
  • Arbeitsplatzabbau
  • Steigende psychische Belastungen
  • Datenschutz
  • Rechtliche und praktische Handlungsmöglichkeiten für Betriebsräte
Referent/-innen

Unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Referenten/-innen gewährleisten einen hohen Praxisbezug.