PHYSISCHE BELASTUNGEN MIT LEITMERKMALMETHODEN BEURTEILEN

Seminarreihe „Auf die Haltung kommt es an!“, Teil 2

Obwohl in den letzten Jahren an Arbeitsplätzen ergonomische Verbesserungen erreicht werden konnten, gibt es immer noch viele Arbeitsbereiche, in denen die Ergonomie nicht ausreichend berücksichtigt wird. Die Beschäftigten klagen nach wie vor über hohe körperliche Belastungen. Mithilfe der Leitmerkmalmethoden „Heben und Tragen“, „Ziehen und Schieben“ und „Manuelle Arbeiten“ können Tätigkeiten im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung objektiv erfasst und beurteilt werden. Mit diesen praxisnahen Instrumenten kann unter Beteiligung der Betriebsräte eine wirksame Reduzierung der ergonomischen Belastungen der Kolleg*innen erreicht werden. Sie lernen die Leitmerkmalmethoden und deren Anwendung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung kennen. Sie erfahren, welche Mitbestimmungsmöglichkeiten und Rechte der Betriebsrat hat und welche Gestaltungsmaßnahmen es zur Verbesserung der Arbeitsplätze bei hohen körperlichen Belastungen gibt.

  • Anforderungen an die Verbesserung der Ergonomie im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach ArbSchG
  • Einsatz der Leitmerkmalmethoden im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung
  • Rechtsgrundlagen zur ergonomischen Arbeitsgestaltung bei „Heben und Tragen“, „Ziehen und Schieben“ und „Manuelle Arbeiten“
  • Mitbestimmungsrechte und Durchsetzungsstrategien des Betriebsrats
  • Betriebliche Aktionen zur Beteiligung der Beschäftigten

KOOPERATIONSSEMINAR
Anmeldungen bitte direkt an Bildungskooperation Alb-Donau- Bodensee e. V., Wiesentalstraße 40, 88074 Meckenbeuren, Tel. 07542 937 80-0 info@biko-fn.de, www.biko-fn.de

Referent*innen

Godehard Baule
Diplom-Psychologe und Supervisor, Bremen