PERSONALPLANUNG

als Handlungsfeld des Betriebsrats

Das Seminar bietet einen Überblick über die betriebliche Praxis der Personalplanung. Ganz praktisch werden Handlungsmöglichkeiten für die Interessenvertretungsarbeit abgeleitet. Bei vielen Themen ist die Personalplanung für den Betriebsrat ein wichtiges Thema: von der Ausbildung über Leiharbeit bis zu Zeitmodellen. Hierzu muss der Betriebsrat seine Beteili­gungsmöglichkeiten zu nutzen wissen.

Gerade auch im Zusammenhang mit der Umsetzung der neuen Arbeitszeitregelungen in der Metall­- und Elektroindustrie wird das Thema nochmals an Bedeutung hinzugewinnen.

  • Betriebliche Bedeutung der Personalplanung: Brutto­ und Nettopersonalbedarf, Leiharbeit, Auszubildende, Personalkostenquote usw.
  • Erfahrungsaustausch zur betrieblichen Praxis
  • Instrumente und Abläufe der betrieblichen Personalplanung; Einschätzung der Betriebsräte und Jugend­- und Auszubildendenvertretungen
  • Informations­ und Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats bei der Personalplanung und der Berufsbildung
  • Tarifvertragliche Handlungsansätze
  • Entgelttransparenzgesetz: Hintergrund und Anforderungen an Betriebsräte
  • Handlungsansätze für Betriebsräte und JAV­-Gremien
Referent/-innen

Volker Ochs,
Beratungsbüro für Organisations­entwicklung, Saarbrücken

Die gewaltigen Veränderungen in Unternehmen und Verwaltungen beherrschen die Diskussionen um die Entwicklung der Arbeit: Veränderungsprozesse sind quasi zum Dauerzustand geworden. Sie zielen auf eine höhere Effizienz von Arbeitsabläufen, auf Produktivitätsverbesserungen und wirtschaftlichen Erfolg. Die Anforderungen an ein flexibles und kundenorientiertes Handeln sind vielfältiger geworden, was große Herausforderungen für Arbeitsgestaltung und Kompetenzentwicklung von Beschäftigten mit sich bringt. Die Einbeziehung von Erfahrungswissen spielt dabei eine wichtige Rolle. Geschäftsleitungen und Arbeitnehmervertretungen stehen daher gleichermaßen vor der Aufgabe, praxisnahe Beteiligungsformen zu entwickeln, um das Erfahrungswissen der Beschäftigten besser zu nutzen. Dies fördert Nachhaltigkeit und trägt zu mehr Arbeitszufriedenheit bei.