MOBBING, BURNOUT, STRESS

Regelungsmöglichkeiten mit der Gefährdungsbeurteilung

Hohe Verantwortung und Leistungsdruck führen immer öfter zu Überlastungserscheinungen und Stress bei den Beschäftigten. Die psychischen Fehlbelastungen sind in den letzten Jahren stark gestiegen und nehmen weiter zu. Das Betriebsklima und der Umgang miteinander leiden unter dieser Entwicklung. Beschäftigte haben mit Folgen wie Burnout und Mobbing zu kämpfen. Mit der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen hat der Betriebsrat Handlungsmöglichkeiten, um die Situation der Betroffenen positiv zu beeinflussen.

Sie lernen die gesetzlichen Grundlagen zur Gefährdungsbeurteilung kennen. Sie erfahren, wie Beschäftigte aktiv in die Verbesserung der Arbeitsbedingungen mit eingebunden werden können. Sie erfahren, wie Sie die Betroffenen für die Auswirkungen solcher Arbeitsbedingungen sensibilisieren können.

  • Rechtsgrundlagen Arbeitsschutzgesetz
  • Mitbestimmung des Betriebsrats
  • Mitwirkungsmöglichkeiten für die Beschäftigten
  • Sensibilisierung der Betroffenen
Referent/-innen

Matthias Holm,
Institut für Gesundheitsförderung und Personalentwicklung, Hannover

Das Institut für Gesundheitsförderung und Personalentwicklung (IGP) ist ein unabhängiges Fachinstitut zur Unterstützung von Betrieben und öffentlichen Verwaltungen bei der Gestaltung von menschengerechten Arbeitsbedingungen und dem Aufbau von beteiligungsorientierten Organisationsstrukturen. Menschengerechte Arbeitsbedingungen und Strukturen sind die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg jeder Einrichtung. Nur gesunde und in betriebliche Entscheidungen eingebundene Mitarbeiter sind motiviert und erfüllen die hohen Anforderungen in modernen Unternehmen. Auf dem Weg dorthin unterstützt das Institut für Gesundheitsförderung und Personalentwicklung durch den Aufbau von beteiligungsorientierten Strukturen. Handlungsorientierte Schulungen und Beratungen bieten Hilfe zur Selbsthilfe.