BRIEFE, PROTOKOLLE & CO.

Der Schriftverkehr des Betriebsrats

Klar hat jeder schreiben gelernt. Offizielle Schreiben für den Betriebsrat zu formulieren, einen ansprechenden Text für einen Aushang zu schreiben oder auch ein Protokoll richtig zu führen, das sind jedoch weit höhere Anforderungen. Hinzu kommen der rechtliche Rahmen, der in diese Aufgaben hineinreicht, und mögliche rechtliche Konsequenzen. Hemmungen, es nicht korrekt zu schreiben, sind Barrieren für Schriftführer*innen und sonstige „Schreiberlinge“ bei Interessenvertretungen. Oft ist dieser „Job“ deswegen unbeliebt. Sich im selbstsicheren Schreiben zu üben ist für den Betriebsratsalltag leichter, als sich zeitaufwendig passende Formulierungen aus anderen Schreiben und Beispielen zu suchen. Das Seminar gibt einen Überblick über verschiedene Schreibsituationen und deren rechtliche Rahmenbedingungen in der alltäglichen Interessenvertretungsarbeit. Praktische Übungen fördern die Selbstsicherheit beim Schreiben.

  • Die Einladung zur Betriebsratssitzung: Formen, Fristen, einzuladende Personen
  • Erstellung von Protokollen von Betriebsratssitzungen, Wirtschaftsausschusssitzungen und Gesprächen mit der Geschäftsleitung
  • Die Einladung zur Betriebsversammlung: was darin stehen muss und wie sie ansprechend gestaltet werden kann
  • Mitteilungen/Briefe des Betriebsrats an die Geschäftsleitung
  • Aushang für die Beschäftigten
  • Der Betriebsrat und seine Informationspflicht gegenüber den Beschäftigten
  • Die Betriebsvereinbarung: Form und Inhalt
Referent*innen

Angel Stürmlinger
Systemischer Berater
Bildungskooperation in Baden e.V.


Angel Stürmlinger, Geschäftsführer der Bildungskooperation in Baden e.V. und Systemischer Berater, sammelte weitreichende Erfahrungen bei der IG Metall sowie in ehrenamtlichen Funktionen als Richter am Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg oder als Vorsitzender im Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit. Themenschwerpunkte sind Betriebs- und Tarifpolitik, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, regionale Strukturpolitik, betriebliche Restrukturierung sowie Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften. Seine Seminare zeichnen sich durch eine hohe Praxisorientierung aus.

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