BETRIEBSÄNDERUNG UND HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN

Die Interessenvertretungen werden sich auch weiterhin mit den Themen Verlagerung, Schlie­ßung, Insolvenz und den damit verbundenen Massenentlassungen beschäftigen müssen – egal, ob sich die Wirtschaft stabilisiert oder Krisen bevorstehen. Interessenausgleich und Sozialplan sind die betriebsverfassungsrechtlichen Mittel, in denen die Interessenvertretungen dann fit sein müssen. Viele Betriebe haben in den letzten Jahren Erfahrungen mit Beschäftigungs­- und Qualifizierungsgesellschaften im Zusammenhang mit Massenentlassungen gemacht. Wann und wie auch diese Form sinnvoll ist, soll hier unter anderem diskutiert werden. Es soll aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten und Grenzen die betriebsverfassungsrechtlichen und gesetz­lichen Mittel im Falle der Massenentlassung haben.

  • Betriebsänderungen nach § 111 BetrVG
  • Zweck und Gegenstand von Interessenausgleich und Sozialplan nach §§ 112 und 112 a BetrVG
  • Nachteilsausgleich nach § 113 BetrVG
  • Tarifvertragliche Regelungen zur Beschäftigungssicherung und Altersteilzeit
  • Zweck und Aufgabe von Beschäftigungs­ und Qualifizierungsgesellschaften
  • Durchsetzungsmöglichkeiten des Betriebsrats entsprechend den Tarifverträgen und dem BetrVG
Referent/-innen

Kanzlei Löffler, Steigelmann, Krieger & Partner,
Fachanwälte für Arbeitsrecht, Karlsruhe

7 Fachanwälte für Arbeitsrecht an 3 Standorten! Überragende Kenntnisse im Arbeitsrecht sind eine Voraussetzung, um erfolgreich zu sein. Es bedarf jedoch auch der handelnden Personen, die diese Kenntnisse strategisch klug umsetzen. Alle 7 Anwältinnen und Anwälte haben die offiziell von der Anwaltskammer verliehene Zusatzqualifikation „Fachanwalt für Arbeitsrecht“ erworben. Dieser Titel erfordert nachzuweisende Kenntnisse und Berufserfahrung durch jahrelange Tätigkeit im Arbeitsrecht und muss durch Bescheinigungen jährlicher Fortbildungen jeweils bestätigt werden. Diese hohe Zahl an Fachanwälten für Arbeitsrecht weisen bundesweit nur wenige Anwaltskanzleien auf.