BEM: UMSETZUNG UND VERBESSERUNG

Betriebliches Eingliederungsmanagement verbessern

Die Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM), die § 167 Abs. 2 SBG IX vorsieht, ist eine sinnvolle Verpflichtung für die Betriebsräte und gilt für alle Beschäftigten.

Das Eingliederungsmanagement im Betrieb soll alle Erkrankten bei Rückkehr an ihren Arbeitsplatz unterstützen, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorbeugen und ihre Beschäftigung möglichst bis zur Rente sichern.

Betriebliches Eingliederungsmanagement ist nicht nur für die Schwerbehindertenvertretung, sondern auch für Betriebsräte eine wichtige Aufgabe und ein bedeutendes Handlungsfeld. Im Rahmen des BEM finden sich zahlreiche Details zu Regeln, die sehr unterschiedlich gestaltet werden können.

Das Seminar wendet sich an Interessenvertreter*innen, die über Erfahrung mit der praktischen Durchführung des BEM verfügen. Es bietet weitere Anregungen und Ideen zur Optimierung des BEM, einschließlich der Bewältigung von Umsetzungsbarrieren.

  • Analyse der bisherigen BEM-Umsetzung: Erfahrungen, gelungene Beispiele, Erfolgsfaktoren und Konsequenzen
  • Aktuelle Rechtsprechung: Bedeutung der aktuellen Rechtsprechung zum BEM und daraus folgende Konsequenzen für das BEM-Verfahren und die Interessenvertretung
  • Rhetorische Kompetenz in der Verhandlung und in Beratungsgesprächen (Training: Erkennen, Vermeiden und Lösen von Konflikten)
  • Präventionsauftrag
  • Möglichkeiten zur Nachbesserung bereits bestehender Vorgehensweisen und Vereinbarungen
  • BEM in Verbindung mit der Gefährdungsbeurteilung
Referent*innen

Jonas Rauch,
M. A. Human Resource Management,
Personalpolitik, Berater und Referent
für Arbeits- und Gesundheitsschutz